Abschied vom H1

Knappe drei Jahre ist es her, seit die Jugendlichen der jetzigen 9a ihre Oberstufenzeit im Hochfeld in Angriff genommen haben. In den drei Jahren, die seither vergangen sind, haben die damaligen Teenies viel erlebt, viel gelernt und vor allem haben sie sich intensiv mit ihren Zukunftswünschen auseinandergesetzt.
Hier erzählen sie, wie sie ihre Oberstufenjahre erlebt haben, insbesondere natürlich dieses letzte Jahr und wohin sie ihr Weg nach dem Schulabschluss im Hochfeld führen wird.

Die 7. Klasse war anstrengend, da ich mich noch daran gewöhnen musste. Alles war anders, der Unterricht war schwierig und ich hatte leider auch einen längeren Weg, deshalb war ich auch immer im Stress. Wir hatten schöne Ereignisse, wie unser Skilager und das Rugby Tournier. In der 8. Klasse habe ich mich schon an alles gewöhnt. Da war das Hauptthema die Berufswahlen. Ich wusste immer noch nicht, was ich wirklich machen wollte, es war eine ziemlich schwierige Entscheidung für mich. In der 9. Klasse wurden die Klassen neu gemischt und ich kam in die Klasse von Frau Weissenbach und Herr Müller. Ich habe mich wohl gefühlt und mich auch gut mit der Klasse verstanden. Ich fand eine weiterführende Schule die mir ziemlich gefiel, die Wirtschaftsmittelschule (WMS). Für diese Schule habe ich mich dann angemeldet und bekam auch die Empfehlung. Ich war sehr glücklich darüber und mir fiel eine Last von den Schultern. Die Corona Situation hat uns die meiste Zeit in der 9. Klasse begleitet und ich finde es ziemlich schade, da es das letzte Jahr ist und wir leider keine richtigen Ausflüge machen konnten. Ich hoffe das wir die letzten Monate mit der Klasse noch einige gemeinsame Erlebnisse haben werden.
von Safije

Als ich aus der sechsten in die siebte Klasse kam, hatte ich keine Ahnung was auf mich zukommen würde. Ich war am Anfang nervös und musste mich an die Oberstufe gewöhnen. In der siebten Klasse hatte ich mich dann irgendwann langsam eingewöhnt. Ihn der achten gab es dann ein bisschen anderes Klima wegen den Gymnasiumempfehlungen, dazu kam dann am Schluss des Schuljahres auch noch Corona und damit der Lockdown. Während des Lockdowns habe ich mich schulisch verbessert und mich immer direkt an die Arbeit gesetzt. In der Neunten habe ich dann wieder angefangen zu lernen, wegen des Lernplan 21 wurde das in der siebten und in der achten von mir eher in den Hintergrund gerückt. Nächstes Jahr gehe ich ins Gymnasium und ich habe wieder keine Ahnung, was auf mich zukommt. Insgesamt würde ich sagen war die Oberstufe für mich wie eine Achterbahn.

von Tim

Als ich in der siebten Klasse in die Schule kam, war alles ganz neu. Ein neues Schulhaus, neue Klassenkameraden und ein neuer Lehrplan (Lehrplan 21). Mann musste sich angewöhnen und neue Leute kennen lernen. ich war fröhlich, denn ich hatte meine Freunde auch im Schulhaus. Als erstes war es immer schwer mich zu konzentrieren und ich war so zu sagen der Klassenclown, habe immer dumme Kommentare gemacht und war nicht immer 100% dabei im Unterricht.  Es war schwer weil es in dieser Zeit auch immer Streit der Schule in der Familie gab. Als ich in die achte Klasse gekommen bin, hat es sich langsam verbessert aber dann kam schon die Berufswahl und viele Leute machten sich bereit für die Aufnahmeprüfungen ins Gymnasium. Aber ich habe mich immer konzentriert, dass ich besser in der Schule werde. Nach der Achten sind paar Freunde ins Gymnasium und ich habe mir immer gesagt, ich werde mein Bestes geben. Aber Corona kam auch noch dazu, wir mussten immer Masken tragen und es war immer mühsam mit den Lockdowns aber ich hatte nie richtig ein Problem damit. Als ich ein Lehrstelle suchte, war das auch ganz schwer, denn man konnte nicht schnuppern. Aber ich habe schliesslich eine Lehrstelle in einer super Kita gekriegt. Also am Ende war es super.

von Finn

Als ich von der Sechsten in die Siebte gekommen bin, war ich einerseits verunsichert und anderseits habe ich mich gefreut. Ich habe mich gefreut auf eine neue Klasse und war gespannt was mich in den nächsten drei Jahren alles erwartet. In der siebten Klasse war es ein bisschen anstrengend, weil man sich zuerst an die neue Situation gewöhnen musste. In der achten Klasse war es schon weniger anstrengend, da nicht mehr alles neu war. Dann, als Corona dazu kam, war es irgendwie cool aber halt auch mühsam. Das Hauptthema in der achten Klasse war die Berufswahl. Wir mussten eine ganze Bewerbung schreiben und dann unserer Lehrerin schicken. Ich war auch ein paar Mal schnuppern. Nach der Achten mussten wir noch die Klasse wechseln und kamen dann zu Frau Weissenbach und Herrn Müller. Nach der Neunten werde ich eine Lehre als Schreiner beginnen.

von Elia

Anfangs Siebte war ich sehr unsicher. Ich kam mit sechs anderen aus dem Rossfeld zu Frau Winstanley, im Ganzen waren wir 26. Alles war viel anders als früher. Doch am Ende der Siebten habe ich mich mit eigentlich allen ziemlich gut verstanden, und auch ein paar neue, gute Freunde gefunden. In der Achten wollten dann fast die Hälfte in den Gymer. Die hatten dann die ganze Zeit Stress. Einmal, in der Projektwoche, wir waren in Zürich, und die ganze Klasse war bei den Jungs im Zimmer. Als die Lehrerin uns erwischte, weinten die „Gymer- Mädchen“ und glaubten, deswegen würden sie es nun nicht schaffen… Für mich war immer klar: nicht in den Gymer! In der Achten gingen 4 Mädchen in eine andere Schule und eins ging nach Marokko. Dafür kam noch ein Junge zu uns, er zog auch ins Rossfeld. Im Frühling hatten wir dann Fernunterricht, was mir noch gefallen hat. Ich konnte mich megagut konzentrieren. In der Neunten kam der Rest von uns zu Frau Weissenbach und Herr Müller. Außer einem, der hat noch die Schule gewechselt. Die drei Jahre sind sehr schnell gegangen und alles in allem waren es drei gute Jahre. Ich freue mich auf die Zeit nach der Schule, es sind nur noch etwa drei Monate. Ich mache zuerst ein Haushaltslehrjahr auf einem Hof und dann die dreijährige Lehre als Landwirtin.
von Johanna

Bevor ich in die siebte Klasse kam, wurde mir gesagt in der Länggasse wären alle arrogant und dass der Unterricht viel schwieriger wäre. Jedoch stimmte das nicht. Die 7. Klasse war sehr chaotisch, im ersten halben Jahr konnte man fast nicht lernen, es war viel zu laut. Als wir in der 8. Klasse Lockdown hatten, war es für mich nicht mal so schlimm, ich konnte sehr gut zuhause lernen. Als ich erfahren habe, dass unserer Klasse verteilt wird, war ich traurig doch jetzt in der 9. Klasse ist das gerade mein bestes Jahr. Nach der 9. Klasse mache ich ein 10. Schuljahr.

von Darani

Als ich in die siebte Klasse kam, hatte ich ein bisschen Angst. Aber es war gar nicht so schlimm, wir hatten nur eine wilde Klasse. In der Achten hatten kam die Berufswahl. Wir hatten dann auch noch den Lockdown und Fernunterricht. Ich konnte Zuhause eigentlich recht gut arbeiten. Aber ich freute mich trotzdem wieder auf die Schule. In der Neunten wurden die Klassen neu gemischt. Wir wurden in die verschiedenen Klassen verteilt. Zum Glück blieb ich mit meinen Freunden zusammen und bei Frau Weissenbach. Jetzt bin ich in der 9.Klasse und finde es das beste Schuljahr. Nach der 9. Klasse mache ich ein 10. Schuljahr.
von Cheyenne

Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, dass mir die neue Klasse nicht so gut gefallen wird, aber schon nach ein paar Wochen hab ich mich gut eingelebt und auch schon neue Freunde gefunden. Es waren zwar anstrengende Jahre, aber ich habe dafür viele Erfahrungen gesammelt. Meine letzten drei Schuljahre haben mir sehr gut gefallen und ich habe immer lieber neue Sachen gelernt.

Nächstes Jahr gehe ich an die FMS. Ich bin zwar wieder ein bisschen nervös aber freue mich auch sehr.

von Zora

Dummerweise fiel meine Berufswahl ausgerechnet auf die Coronazeit. Es war viel anstrengender zu Schnuppern und auch die Bewerbungsgespräche wurden durch Corona nicht unbedingt leichter. Meine grösste Herausforderung war, dass ich eine Lehrstelle suchte und ausgerechnet beim Schnuppern meiner Traumstelle Corona bekam. Die Angestellten in der Kita mussten alle wegen mir in Quarantäne, das war mir äusserst unangenehm. Ich hatte Angst, die Lehrstelle deswegen nicht zu bekommen, aber glücklicherweise war es nicht so und ich bekam die Stelle. Auch an den vorherigen Schnupperstellen war es viel komplizierter, vor allem war es sehr traurig, dass die Babys verwirrt waren, dass ich eine Maske tragen musste. Da sie meinen Mund und die Nase nicht sahen, wussten sie auch nicht, was ich für einen Gesichtsausdruck hatte.

von Meret

Ich konnte gut in der siebte Klasse im Hochfeld starten und konnte neue Kollegen kennenlernen und viel Neues lernen. Von der siebten bis neunten Klasse ist alles gut gelaufen bis auf Corona. Man konnte nicht mehr viel unternehmen und sich mit seinen Freunden treffen. Corona hat mir auch die Suche nach einer Lehre schwer gemacht. Zum Glück habe ich etwas gefunden. Ich starte im August ein Lehre als Maler in Bern. Das freut mich sehr.

von Lukas

Als ich von der sechsten in die siebte Klasse kam, war ich sehr unsicher, was ich später machen will. Zudem war ich sehr neugierig auf die neue Klasse. Die Siebte und Achte waren sehr anstrengend. Leider konnte ich nach der achten Klasse nicht in das Gymnasium wechseln. Die Aufnahmeprüfung habe ich leider nicht bestanden, obwohl ich mir viel Mühe beim Lernen gegeben habe. Ich musste mir viele Überlegungen über die Berufswahl machen. Nach langem Überlegen bin ich auf das Berufsfeld Hotellerie gestossen. Ich habe mich viel darüber informiert. Um den Beruf aauszuüben muss man die Matur und ein Praktikum in einem Hotel haben. Ich habe die Zeit mit der Klasse sehr genossen. Die neunte Klasse ist sehr angenehm und es gibt viele lustige Momente. Mein Ziel nach der neunten Klasse war, dass ich nach der Neunten in eine weiterführende Schule wechseln kann. Die Priorität lag bei dem Gymnasium. Die Lehrer*innen haben mich aber nicht für den Gymer empfohlen sondern nur für die FMS. Also werde ich in die FMS gehen, danach ein Praktikum absolvieren und dann an eine Hotelfachschule gehen.

von Gian

Ich kam in der Oberstufe gut an, war aber am Anfang klar noch unsicher mit den neuen LehrerInnen und KollegInnen. Doch ich habe mich schnell dran gewöhnt und hatte jetzt tolle Zeiten in diesen drei Jahren. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, die mir jetzt sehr ans  Herz gewachsen sind. In der Coronazeit war es klar ein anderes Gefühl in der Schule, doch ich kämpfte mich gut durch und immer nochJ. Nach der Schule gehe ich in eine 10 Klasse im Muristalden, nach der Zehnten will ich in die Richtung Medizin.

von Noémie

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