Projektwoche 7e

Heute mussten wir um 8.00 Uhr im Klassenzimmer sein. Wir wurden von unseren Lehrerinnen ins Thema eingeführt. Wie es wohl sein muss, wenn man für immer jung ist, und wenn man nie stirbt? Welche Begriffe gibt es für die Jungen und die Alten? Die Jungen brauchen mehr englische Wörter und bei älternen Menschen ist ein Merkmal, dass je älter man wird, desto mehr graue Haare hat man auf dem Kopf. Wir haben uns dann in zwei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe ging um 10.00 Uhr und die zweite etwa 20 min später.

Die Busfahrt zum Bahnhof dauerte nicht lange. Als wir ankamen waren vor dem Gebäude viele Leute, die vegane Joghurts verteilten. Wir nahmen diese zufälligen Werbegeschenke freudig entgegen und gingen zur Ausstellung. Als wir in die Ausstellung kamen, bekamen wir einen Stempel mit unserem Alter auf die Hand. Dann mussten wir durch einen glitzernen Spaghettivorhang durchgehen, welcher unsere Geburt symbolisiserte. Wir kamen dann zum ersten Posten. Da sahen wir Bilder von Leuten in den Altersgruppen von 10 bis 100 jährig und es wurde mit Seilkurven an der Wand erklärt, welche Eigenschaften wann zunehmen und wann wieder abnehmen. Am Ende dieser Station, konnten wir durch eine Maschine rausfinden, wie alt wir noch werden. Beim nächsten Posten schauten wir ein Filmchen, in dem erklärt wurde, wie und warum sich die durchschnittliche Lebenszeit der Menschen mit der Zeit verdoppelt hat. Bei Posten 3 zeigte man uns verschiedene Wege, wie die Menschen heute verhindern alt zu werden. Da waren zahlreiche Methoden aufgezeigt von Anti-Aging Cremes bis hin zu sich einfrieren lassen. Beim letzten Posten sahen wir dann einen Film mit Interviews mit den Leuten vom Posten 1. Diese beantworteten Fragen über das Altern und über ihre Meinung zum Tod. Es war interessant zu sehen, wie die Meinung zu den Fragen in jeder Altergruppe etwas anders war. Interessant war auch, dass sich eigentlich alle Leute, ob 10 oder 100 Jahre alt als jung empfanden. Am Ende der Ausstellung wurden wir gefragt, ob wir eine Pille nehmen würden, um für immer jung zu bleiben. In unserer Gruppe sagten alle nein. Bei der anderen Gruppe sagten etwas die Hälfte nein. Dies führte zu einer interessanten Diskussion.

Der Ausstellung war extrem spannend. Draussen assen wir den veganen Joghurt und gingen nach Hause.

von Basil, Aksha, Lily

Am Mitwoch Morgen trafen wir uns vor dem Naturhistorischen Museum, um die Queer Ausstellung zu betrachten. Wir gaben unsere Sachen ab, bekamen ein Büchlein zu Sexualitäten und betraten einen Raum mit einer queeren Person auf einem grossen Bildschirm. Sie/Er/* holte uns in die Welt der unterschiedlichsten Sexualitäten, die wir gleich danach in einer schönen, farbigen Räumlichkeit genauer kennenlernten durften.

Danach erfuhren wir, dass Tiere auch sehr verschieden Sexualitäten haben können. Die Tiere waren ausgestopft und in Vitrienen ausgestellt. Neben den Vitrienen waren kleine Texte, die immer die Sexualität des Tieres erklärte. Anschliessend kam man in eine grosse Räumlichkeit, die mit ganz vielen verschiedenen Posten, Aufgaben und Spielen ausgestattet war.

Es gab ein Spiel, das man mit sechs Personen spielte. Es ging darum anhand von Fragen, Sexualitäten zu erraten. Das machte sehr viel Spass und half einem, die verschiedenen Sexualitäten nochmals besser kennenzulernen. Eine andere Aufgabe war es, herauszufinden, welches Tier, mit einer bestimmten Sexualität, man sein wollen würde, wenn man ein Tier wäre. Also, was die Vorteile der verschiedenen Sexualitäten sind. Die ganz seltenen Sexualitäten einzelner Tiere wurden in einem weiteren kleinen Raum beschrieben, in dem es dunkel, fast ein bisschen gruselig war, und immer nur ein ausgestopftes Tier beleuchtet, und dazu erzählt wurde.

Auch unsere eigene Sexualität wurde ein bisschen erforscht. Denn es hatte einen kleinen, engen, hoch geformten, säulenartigen Raum, der mit UV-Licht erleuchtet wurde, was ein spezielles Feeling gab. Es hatte ganz viele, kleine, runde Zettelchen, die alle eine Frage beantworteten: Hattest du schon einmal queere Fantasien? «Ja», war eigentlich auf allen Zettelchen die Antwort.

Es hatte auch noch ganz viele andere Sachen. Wie zum Beispiel Filme und Podcasts über queere Leute, die sehr spannend waren und über diese man hier noch erzählen könnte, doch die Reise durch die Welt der unterschiedlichsten Sexualitäten geht jetzt weiter und zwar in die nächste Räumlichkeit, den oberen Stock. Dort wurde ein Film abgespielt, in dem es um eine Sportlerin geht, die überdurchschnittlich viel Testosteron hat. Was dazu führt, dass sie mehr Muskeln aufbauen kann und bessere Leistungen bringen kann als die anderen Sportlerinnen. Das galt als unfair und deshalb wurde sie von den Sportwettkämpfen ausgeschlossen. Und so weiter und so fort…

Der Museumsbesuch hat sich gelohnt und ist weiterzuempfehlen!

von Nina und Chiara

Am Mittwoch Nachmittag in unserer Projektwoch sind wir in den
Seilpark Bern gegangen. Wir sind um die Mittagszeit vom Naturhistorischen Museum
zum Seilpark gelaufen. Der Spaziergang zum Seilpark hat etwa 20 Minuten gedauert.
Als wir angekommen sind, haben wir erst mal zu Mittag gegessen. Danach
mussten wir einen kleinen, eher witzigen Sicherheitstest machen um zu zeigen, dass wir nicht vom Baum fallen oder betrunken sind.

Nachdem wir den Test
gemacht hatten, mussten wir ein Sicherheitsgestältchen, einen Helm und Handschuhe zu unserem Schutz anziehen. Danach gab es eine praktische Einführung, welche mit einem kurzen Parcours verbunden war. Danach teilten wir uns in Gruppen auf und los ging’s.

Es gab 7 Parcours. Am Anfang sollten wir mit den drei einfacheren anfangen. Später durften wir auch die schwierigen Parcours bezwingen. Die Strecken waren alle auf unterschiedlichen Höhen. Es gab Zeitangaben, wie lange die Parcours dauerten. Der längste Parcour (dieNr.6) dauerte 60 Minuten. Er war auch eher einer der schwierigeren. Der höchste war vermutlich die Nummer 4 mit 23 Metern über dem Boden. Das ist sogar höher als unser Schulhause, das H1. Der schwierigste Parcour war vermutlich die Nummer 6 oder 7. Die Nummer 6 dauerte lange und war anspruchsvoll. Es gab Orte, an denen man Geräte zu sich ziehen musste, welche sehr schwer waren. Es gab Orte, an denen man freien Fall hatte und sich danach sofort wieder an einem Netz festhallten musste. Die Nummer 7 war hauptsächlich anstrengend und schwer. Es gab aber auch einen Parcour, bei dem man einfach nur ein bisschen „sausen“ konnte. Er war hoch oben in den Bäumen und es gab eine Plattform, in der Mitte mit einem fantastischen Aussblick (die Nummer 4). Die anderen waren unterschiedlich hoch und schwierig. Nach guten zwei Stunden haben alle mindestens zwei Parcours gemacht.

Es war ein sehr tolles Erlebnis und hat Spass gemacht. Der Seilpark ist sehr empfehlenswert!

von Anna, Lea und Mila

Wir trafen uns um 7.45Uhr an der Welle am Bahnhof und gingen mit den Zug am Morgen um acht Uhr los; das Reiseziel war Estavayer-le-lac, wo wir planten, Wasserski zu fahren. Das Wetter war ziemlich schön und die Reise recht bequem und lustig. Schon da fing der Spaß an! Angekommen, machten wir uns auf den Weg zum See und konnten uns zuerst mit Federball, Volleyball und so weiter austoben. Bald war es Mittag und wir bereiteten uns fürs Wasserski vor. Schade, dass wir keine Neoprenanzüge nutzen durften. Doch zum Glück war das Wasser nicht so kalt, wie wir gefürchtet hatten. Wir bekamen eine Einführung und da fing es sofort an. Die ersten Versuche waren ein wenig harsch und fast alle fielen nach wenigen Metern ins Wasser. Aber schon beim zweiten oder dritten Versuch gelang es fast allen. Der Lift, der uns zog und dafür sorgte, dass wir nicht unter Wasser gingen, war sehr groß und bei den Kurven fielen viele um. Da war es nämlich besonders schwierig. Manche haben es geschafft, ein Runde zu vollenden. Einige schafften sogar die ganze Strecke wiederholt und ohne umzufallen. Der Klassenrekord liegt bei 20 Runden – vom Anfang bis Ende ist er kein einziges Mal ins Wasser geplatscht.

Man konnte außerdem auch boarden. Jemand von uns hat es auch erfolgreich probiert und geschafft.

Nach 50 Minuten war der Spass vorbei und wir assen endlich hungrig unser Mittagessen, welches jeder mitgebracht hatte. Danach konnten wir den Rest unserer Energie ausleben. Viele gingen sogar trotz des kühlem Wassers noch einmal am Strand baden, während andere am Strand mit einem Eis faulenzten. Um 15.30Uhr fuhren wir mit den Zug von Estavayer wieder nach Bern. Es war wieder eine entspannte, eher lange Reise, wo wir uns auch ein wenig ausruhen konnten.
Insgesamt war das ein sehr spannender, interessanter und noch viel wichtiger, ein lustiger Tag. Es war ganz sicher das Highlight der ganzen Projektwoche!

von Sofia, Emma & Marceline

Unsere Klasse hat am letzten Tag unserer Projektwoche den Pumptrack im Oberried besucht.
Wir trafen uns um 9Uhr auf dem Schulglände, aber weil es stürmisch regnete, gingen wir erst um 10Uhr los und spielten noch ein wenig im Klassenzimmer.

Wir bildeten drei Velogruppen: eine schnelle, eine mittlere und eine langsame Gruppe. Jeder Gruppe wurde von einer Lehrperson geführt. Wir sind die ganze Strecke dorthin mit dem Velo hingefahren.Es dauerte ungefähr 45 Minuten bis nach Oberried.Der Hinweg war auf jeden Fall nicht angenehm zu fahren,denn er ging sehr steil bergauf.

Als alle angekommen waren, haben wir erst mal ein Feuer gemacht und einige haben etwas gebrätelt und gegessen. Dannach bildeten wir zwei Gruppen. Eine Gruppe mit Mountainbikes und eine andere Gruppe, die mit ausgeliehenen BMX Bikes auf dem Pumptrack fahren gingen.

Die Gruppe Mountainbike ging auf eine Offroadstrecke im Wald. Die andere Gruppe übte sich auf dem Pumptrack. Nach einer Stunde wechselten wir die Gruppen.

Einige von uns lernten coole Tricks, wie auf dem Velo stehen oder in die Luft springen kann. Dannach wechselten wir und die Gruppe Pumptrack ging auf die Offroadstrecke. Es war sehr heiss und wir waren alle ziemlich erschöpft.
Um vier fuhren Uhr wir mit unseren Velos wieder zurück nach Bern.
Das hat sehr viel Spass gemacht, denn es ging nur runter!

Dieser Tag war sehr lustig, obwohl er auch sehr anstrengend war.

von Emil, Dylan und Anniyah

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